Miteinander

für Ein-, Zwei- und Mehrheimische

Vielfalt

Abenteuer um´s Eck

Leben

Nimm Platz, hör' zu und red' mit

So funktionert's

Schau auf den "Kalender und suche einen Termin deiner Wahl aus, auf der Karte kannst du den Ort des Austausches in deiner Nähe finden. Ein Tisch ist reserviert wo jede*r am Gespräch teilnehmen kann. Besonders gut eignen sich Themen wie Rezepte, Sport, Kinder, Erziehung, Wohnen oder Freizeit. Eigentlich ist immer reichlich Gesprächsstoff vorhanden.

 

Die Idee hat in Innsbruck begonnen und darf in anderen Regionen gerne übernommen werden. Dazu einfach den Ort mit dem Hashtag #freundessprache in der Karte ergänzen.

Austausch für alle

Mit der Aktion Freundessprache entstehen keine migrationsspezifische Netzwerke, sondern neue Formen des Miteinanders und des Austausches. So öffnen sich Orte für alle. Unsere Einsätze, wie zum Beispiel das Kochen im KochLokal, das Gartln im Verein freipflanzen, die offenen Stammtische in der Kulturbackstube Bäckerei, das Nähen im Nähcafé Nadelöhr sowie die Besuche in der Vinzenzgemeinschaft Waldthüttl werden sorgfältig geplant und vorbereitet und in der Umsetzung begleitet. Das 8-wöchige Programm ist bewusst offen angelegt und für alle, die sich ein-, zwei- und mehrheimisch fühlen, zugänglich.

Begleitet durch Sozialarbeiter*innen

Eroflgreiche Integration hört nicht mit der Vermittlung (z. B. in einen Deutschkurs) auf. Die Beziehungsarbeit steht im Vordergrund, das ist unser Verständnis von Sozialarbeit. So kann im vertauten Umfeld die benötigte Unterstützung eingeleitet werden. Somit kann in „krisenhaften“ Lebenssituationen geholfen werden. Auch für Einheimische ist es oft kompliziert sich im System zurecht zu finden oder einen Bescheid verstehen zu können. Das ist mit eingeschränkten Deutschkenntnissen natürlich deutlich schwieriger und wenn die nötigen Kontakte und Anlaufstellen fehlen, wird das Manko durch professionelle Intervention und Vernetzung ausgeglichen.

Teilhabe

Durch die verschiedenen und auch regelmäßigen Unternehmungen an Begegnungsorten finden zahlreiche und vielfältige Kontaktaufnahmen statt, an die auch über den Sprachtrainingszeitraum hinaus angeknüpft werden können. Es entstehen Freundschaften. Die Teilnehmer*innen werden ermutigt, die Kontakte weiter aktiv zu pflegen und sich einzubringen. Besucher*innen, Mitglieder*innen und Freund*innen treffen sich auch nach Ablauf der gemeinsamen acht Wochen. Deutschlernende und Freund*innen teffen sich weiter und beteiligen sich einmal in der Woche an Gruppenaktivitäten. Menschen, die sich im Sprachtraining engagieren sind ehrenamtlich tätig. Sie spenden das Genähnte dem Nähcafé, sie kochen für Besucher*innen des KochLokals und bringen sich für die Gemeinschaft ein.

Dein Part

Sowohl die TeilnehmerInnen als auch die einheimischen Ehrenamtlichen und Besucher*innen tragen ihre interkulturellen Erfahrungen hinaus: in ihre Familien, in ihr Lebensumfeld, ihren Arbeitsort. Sie werden dadurch zu wirksame Multiplikator*innen. Menschen bringen auch ihre persönlichen Erfahrungen zum Thema Integration ein, beispielsweise Sprache lernen, Einstieg in die Berufstätigkeit, Alltagsthemen wie z.B. Kindererziehung, Familie etc. Der Austausch mit Zwei- und/oder Mehrheimsichens ist spannend. Die Einheimischen nehmen eine Art Vorbildfunktion ein und ermutigen Teilnehmer*innen an ihren Zielen weiterzuarbeiten.

Ziel

Heimat für Alle, alle Menschen sehnen sich nach Zugehörigkeit. Der Begriff Heimat sowie Integration haben viele Bedeutungen. Wir wollen ein gemeinsames Verständnis dafür schaffen.
„Erst wenn das Fremde als ein Stück eigene Geschichte begreifbar wird, ist ein kleines Stückchen Boden bereitet, sich dem Fremden andernorts anzunähern.“ Peter Stöger